Meine Ziele
Meine Ziele
 
„Ohne Begeisterung ... wird nie etwas Großes zustande gebracht werden.“
— Adolph Freiherr von Knigge

 
 
Neben der kontinuierlichen Fortsetzung und Verbesserung meiner Arbeit (siehe die Rubrik „Meine Arbeit“) habe ich mir folgende neue Ziele vorgenommen:
 
Bürger beteiligen
 
Mehr Miteinander – mehr Möglichkeiten: Machen Sie mit bei unserer Bürgerumfrage. Informieren Sie mich was wir aus Ihrer Sicht in Otterstadt besser machen können. Mitmachen lohnt sich - unter allen Teilnehmern verlosen wir ein Apple iPad!
 
 
 
 
 
Gesundheit, Natur- und Umweltschutz
 
 
Ganz besondere Schwerpunkte meiner Arbeit sind die Themen Gesundheit, Natur- und Umweltschutz. Dazu gehört für mich das Erhalten unserer großartigen Rheinauenlandschaft. Und auch die Sicherung der wirtschaftlichen Grundlagen für unsere Landwirte sind mir sehr wichtig.
 
 
Wichtigstes Zukunftsthema

Ich will die Pläne eines Konsortiums, in bebauter Ortsnähe nach Erdöl zu bohren, verhindern! Es sind u. a. Umweltschäden und im schlimmsten Falle auch Gesundheitsschäden in der Bevölkerung zu befürchten, beispielsweise kann Quecksilber freigesetzt werden.
 
 
 
Beispielhafte Darstellung des geplanten Probebohrplatzes auf dem tatsächlich dafür vorgesehenen Gelände nahe Otterstadt (Bild: Erika Hettich)
 
 
Kinderbetreuung verbessern
 
              Kinderreiche Familien und Alleinerziehende mit Kindern möchte ich besonders fördern. Ich setze mich dafür ein, dass in Otterstadt Familien ab 4 Kinder und Alleinerziehende ab 2 Kinder keine Beiträge und kein Essensgeld mehr für Betreuende Grundschule und Hort bezahlen müssen, sondern dass dies die Ortsgemeinde übernimmt. Dies soll auch für das Essen in Kitas gelten.
 
              Sanierung der katholischen Kindertagesstätte Casa Vincentina, dabei optimale Bedingungen für Kinder und Personal schaffen, angepasst auf den zukünftigen Bedarf junger Familien gemäß dem Kita-Zukunftsgesetz 2021.

 
 
 Die Sanierungskosten sind auf 750.000 Euro geschätzt
 

(Betreutes) Seniorenwohnen mitten im Grünen
 
Einige der 111 Kleingartenparzellen in der Ottmargewanne werden unzulässig und lärmintensiv als Freizeitgelände genutzt. Manche Gartenlauben sind größer als die erlaubten 12m² und müssen nach einer Begehung der Kreisverwaltung möglicherweise rückgebaut werden. Sollten später nur noch reine Nutzgärten bestehen, befürchte ich viele Leerstände.
 
 
Nicht alle Pächter nutzen die Gärten in erlaubter Weise.
 
·        Meine Lösung:

              Reduzierung der Gartenparzellen – nach Auslauf der Pachtverträge
              Schaffung (Betreutes) Seniorenwohnen mitten im Grünen und zugleich zentrumsnah
              Investor gewinnen für den Bau energieautarker Bungalow-Flachbauten mit
              14 bis 15 hochwassersichere Wohneinheiten zb. in Atriumsanordnung
              Seniorencafe
              Pflegestützpunkt
              Sozialstation einbinden
              Ästhetisches Einfügen in Landschaft und Ortsbild, kein Ausbau zu einer größeren Wohnsiedlung
              Ressourcen schonend, geringerer Flächenverbrauch bei Erschließung über bereits vorhandene Einfahrt und Parkplätze von der Kollerstraße
              Öffentliche Parkanlage mit Sitzbänken und Rollator begehbar
              Vermietung an Ortsansässige – diese machen Wohnraum frei, in den junge Familien oder Wohnungssuchende vom Ort einziehen können
              Geringere Mieten möglich, da die Ortsgemeinde bereits Miteigentümer der Flächen ist. Teuere Grundstücke müssen nicht gekauft werden
              Errichtung eines Gemeinschaftsgartens als neues Modellprojekt für das soziale Miteinander
 

Die Kleingärten der Ottmargewanne befinden sich unmittelbar rechts (östlich) der eingezeichneten Ortsmitte.

Leider hat die Ratsmehrheit den Antrag der CDU-Fraktion am 26.03.2019 abgelehnt. Die Gegner des Projektes behaupten das Areal sei für eine Bebauung wenig geeignet, da es im „Tiefgestade“ liege. Außerdem sei die Kollerstraße nicht gut erschlossen und eine von sechs barrierefrei ausgebauten Bushaltestellen - diejenige am Friedhof - sei zu weit entfernt.

Dazu sage ich:
Die Kollerstrasse ist bereits seit Jahrzehnten mit Gewerbebauten, der Sommerfesthalle, dem Musikerheim und mit Wohnhäusern bebaut. Die nächstgelegenen Bushaltestellen sind am Ottermarkt.


 
Mehrgenerationentreff der es in sich hat – Die „Sonne“
 
Seit mehreren Jahren steht das Wirtshaus „Zur Sonne“ leer und zum Verkauf. Dabei handelt es sich nicht nur um das älteste noch existierende Gasthaus im Dorf. Sondern das Gebäude steht exponiert in einer wichtigen Blickachse neben der katholischen Pfarrkirche am Königsplatz. Das gesamte baukulturelle Erscheinungsbild unserer Ortsmitte stiftet Identität und leistet einen wichtigen Beitrag zur emotionalen Bindung an unser Heimatdorf.
 

Steht seit langen zum Verkauf: Wirtschaft zur Sonne, am Königsplatz
 
Meine Lösung:

              Erhalten des Gebäudes 
              Verhinderung einer negativen Architektur für andere Nutzungen in der Ortsmitte, die unsere „Visitenkarte“ ist.
              Vermittlung an einen Investor, der ein Cafehaus realisiert oder
              Kauf durch die Ortsgemeinde und Schaffung eines Mehrgenerationentreffs und Kulturraums:
              Privatleute oder Vereine können das Gasthaus tageweise für private oder öffentliche Veranstaltungen pachten
              kostenlose Nutzung für ehrenamtliche gemeinnützige Zwecke
              Betrieb wie eine Straußwirtschaft – keine Konkurrenz zur bestehenden Gastronomie.
              Ständig wechselndes vielseitiges kulturelles (und kulinarisches) Angebot durch verschiedene Nutzer aller Altersklassen (z. B. Dartspielen, Pub usw.)
              Seniorenarbeit wie z. B. Gedächtnistraining.
            Deckungsbeitrag durch Vermietung der dazu gehörenden Wohnung.
 
Dazu liegt mir schon ein Angebot vor:
  • Außergewöhnliche Einrichtung der Gaststube mit historischen Relikten des Vereins für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt (VHNO). 
  • so wird die Sonne ein einzigartiges Haus, das man von innen gesehen haben muss („Gaststättenmuseum“)
 
 
Natur schützen – mit Eh-da Flächen gegen das Insektensterben
 
Ich setze das Projekt Eh-da – Flächen ab 2019 in Otterstadt mit dem Bauhof auf rund 10 ha unseres kommunalen Grüns um. Initiatoren sind unser Bürger Prof. Christoph Künast und der Verein für Heimatpflege und Naturschutz Otterstadt (VHNO). Der Ortsgemeinderat hat zugestimmt. Damit treten wir dem Artensterben von Insekten, Wildbienen und dem Rückgang des Vogelbestandes mit bunten Wiesen und Wildblumen entgegen. Wir werten ungenutzte Grünflächen, wie Wegränder oder Straßenböschungen, ökologisch auf - sei es durch weniger Mähen, oder durch das Ausbringen bestimmter Saatmischungen. Die Deichmeisterei habe ich eingebunden. Sie hat bereits 2018 begonnen, anders zu mähen. Das Ergebnis sehen Sie auf den Fotos. Doch was für ein Insekt ein wichtiger Lebensraum ist, kann auch verlottert aussehen, wenn die Blüten welken. Deshalb werden wir fortdauernd die Öffentlichkeit informieren. 
 
 
Aufnahmen vom Deich aus dem Spätsommer 2018.Es summt und brummt: Die Mahd erfolgte später, die Bienen waren lange aktiv.

Ich werde außerdem das Bürgerinteresse abfragen, wer sich aktiv einbringen möchte oder wer heimische Blütensaaten zur Umgestaltung des eigenen Vorgartens möchte.
 
 
Platz zum Spielen: Bau eines Ballspielfelds
 
Für die 11 bis 18 jährigen fehlt ein öffentlicher Spielraum für Gruppen, weg von Smartphone, Computer und Spielkonsole.
 
o   Meine Lösung:
              Bau eines 10 x 20 m großen Ballspielfeldes auf gemeindeeigenem Gelände hinter der Sommerfesthalle, abseits von Autostraßen
              Zusage der benachbarten Pfadfinder über eine Patenschaft
             Deren 140 Kinder können es mitnutzen
              Damit wird das Umfeld Halle bei Festen für die Jugend attraktiver.
              Finanzmittel sind im Haushaltsplan bereits eingestellt
              Planungen der Verbandsgemeindeverwaltung haben bereits begonnen

 

Beispielfoto: Ein Ballspielfeld ähnlich der Abbildung möchte ich mit einer Größe von10 x 20 m für die Jugendlichen hinter der Sommerfesthalle bauen.


 Zukunft planen:
Erste Überlegungen zu Arbeitsplätzen, Mobilität, Grünstrukturen

 

Speyer benötigt dringend neuen Wohnraum und Gewerbeflächen. Die Idee ist, Flächen im weiten Umfeld der ehemaligen Kurpfalzkaserne und des Kasernengeländes zu einem „Pionier Quartier Speyer“ zu entwickeln. Und zwar gemarkungsübergreifend mit Otterstadt und der Verbandsgemeinde Rheinauen - im Rahmen einer interkommunalen Gebietsentwicklung. Erste Überlegungen für Gewerbeflächen sind mit ca. 40 ha (davon 21,5 ha auf Otterstadter Gemarkung) sehr groß dimensioniert. Das über Jahrzehnte gewohnte Landschaftsbild vor den Toren Otterstadts würde sich stark verändern. Viele landwirtschaftliche Flächen gehen verloren. Das müssen alle Bürgerinnen und Bürger wissen!
 
 Meine Meinung:

Bisher handelt es sich um erste Überlegungen. Dieser enorme Flächenverbrauch, sollte unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden. 
Bei der Planung ist die Stadt davon ausgegangen, 1.700 bis 4.000 Arbeitsplätze zu schaffen. Nur "nicht störendes Gewerbe" anzusiedeln. Beispielsweise wissensorientiertes Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie, Einzelhandel, Umwelttechnologie. Die Stadt plant große Grünzüge und Vernetzungslinien mit Freizeitwert. Sie plant einen Radschnellweg und eine Straßenbahnlinie Ludwigshafen – Otterstadt - Speyer.
 Derzeit stehen 0,9 Prozent der Otterstadter Gemarkungsflächen für Gewerbetreibende (und damit als potenzielle Arbeitsstätten) zur Verfügung. Andere Ortsgemeinden gleicher Größenklassen in Rheinland-Pfalz haben mehr als die doppelte Fläche für Gewerbe (1,9 Prozent).
Deshalb haben wir täglich über 1.000 Auspendler, die in der Regel mit ihren Autos zu ihren Arbeitsstellen fahren. In den kommenden Jahren stehen in Ludwigshafen gravierende und lang andauernde Veränderungen im stark frequentierten Verkehrsnetz - mit Auswirkungen nach Mannheim - an (Hochstraßen Nord und Süd). Mit erheblichen Auswirkungen auf die Pendler aber auch auf die dortigen Anwohner (Stichworte Stau - Abgase) ist zu rechnen.
 
Mit vielen ortsnahen Arbeitsstellen könnten Autofahrten der Otterstadter Erwerbstätigen zum Teil verzichtbar werden. Ebenso mit einer Straßenbahnanbindung, wenn sie tatsächlich kommt. Sollten die Planungen der Stadt Speyer aufgehen, könnte dies für Otterstadt bedeuten: Reduzierter Autoverkehr, weniger Kosten für die Pendler, weniger Energieverbrauch, gute Erreichbarkeit des Gebiets mit dem Rad. Langfristig könnte dies vielleicht auch eine Chance sein, kleinteilige Gewerbeentwicklungen aus der Ortschaft herauszuholen und den Wohnwert im Kerndorf zu verbessern.
Zu bedenken ist: Speyer kann ohne Otterstadter Beteiligung alternativ im Bereich Rinkenberger Hof (westlich der B9) und gegenüber liegend auch östlich der B9 (also ebenfalls mit Blick auf unser Dorf) eigene Flächen in ähnlicher Dimension ausweisen. Dann gehen ebenfalls landwirtschaftliche Flächen verloren, die auch von unseren ortsansässigen Landwirten genutzt werden. 

Meine Lösung:

  • Alle Bürgerinnen und Bürger müssen gut über das Projekt informiert werden
  • Alle Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit haben, Ihre Meinung zu diesem Projekt mitzuteilen. Dies ist mögich mit unserer CDU - Bürgerumfrage 
  • Die Einwände von Bürgerinnen und Bürgern müssen aufgegriffen werden.
  • Die Interessen der Landwirte müssen berücksichtigt und ausgeglichen werden. 
  • Planung und Machbarkeitsstudie hinsichtlich Bahnanschluss und Arbeitsplätzen sollten zunächst weiter bearbeitet werden
  • Ich bin für viel Rahmengrün und  für weitere größere Grünstrukturen, um ein qualitativ hochwertiges städtebauliches Landschaftsbild und auch neue ökologisch wertvolle Flächen im Plangebiet zu verwirklichen.
  •  Abschluss einer interkommunalen Absichtserklärung zwischen Speyer, der Verbandsgemeinde und Otterstadt (und evtl. dem Kreis), aber mit dem Hinweis, dass wir kein störendes Gewerbe und viel Grün wollen.
  • Ich möchte, dass über die Dimension (insbesondere der Bereich nördlich des Wappenkreisels) unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger entschieden wird. 
 
 
Karpfenfest 2021
 
Der Wirtschaftsausschuss in seiner jetzigen Besetzung möchte die Organisation des Karpfenfestes nach dem Jahrtausendjubiläum in neue Hände legen. Ich führe bereits Gespräche mit Vereinen und bin zuversichtlich, dass wir dann das Karpfenfest mit einigen Neuerungen feiern werden.
 
 
  
 
Digitales Dorf – gesellschaftliches Netzwerk
 
 
Ich engagiere mich für den Aufbau eines örtlichen Netzwerks, das Menschen zusammenbringt, ihren Alltag erleichtert und unsere örtliche Gemeinschaft stärkt. Otterstadt soll ein Digitales Dorf (Smart Village) werden. Sinnvoll ist auch eine Organisationsform, z. B. ein Verein, die sinnstiftende Betätigungsmöglichkeiten im Alter zusammenführt. Über die digitale Plattform kommen die Menschen in Kontakt, erfahren Neues, teilen ihre Bedarfe mit. Und über das Netzwerk kommen sie zusammen.

 

Otterstadt, wird ein digitales Dorf zum Aufbau eines gesellschaftlichen Netzwerks
 
 
Meine Lösung:

              Sicherstellung eines leistungsstarken Internet in Otterstadt und Anbieten von Computerkursen
              Interessierte finden und Abstimmung mit dem Landesprojekt „Digitale Dörfer“ unter Beteiligung des Fraunhofer Instituts. Erste Ideen können sein:
              Bildung eines Digitalrats
              Infrastruktur schaffen für Homeoffice, um Berufs- und Privatleben besser in Einklang zu bringen
              Örtliche Online-Plattform für Homeshopping mit Produkten des örtlichen Einzelhandels aufbauen und Heimzulieferung organisieren
              Lokaler Online-Marktplatz für Privatverkäufe und Dienstleistungen ermöglichen („Biete – Suche“ z. B. Wohnungsvermittlung und Häuser)
              Nachbarschaftshilfe App
              Ehrenamtsbörse
              Gig-Job-Vermittlung (projekt- oder anlassbezogene ehrenamtliche Mitarbeit bei Vereinen oder Veranstaltungen, ohne sich langfristig zu binden)
              Digitales Rathaus ausbauen (z. B. Bürgerbeteiligung/Digitale Demokratie - Online-Abstimmungen, Mängelmelder, Beschwerdemanagement, Belegung und Miete der Veranstaltungshäuser und des Sozialmobils, Dienstleistungen der Verbandsgemeindeverwaltung)
              Wissens- und Erfahrungsspeicher ermöglichen („Meine Erfahrungen bei...“)
              Wissenspotenziale von Senioren nutzen (z.B. Beratung bei Reparaturen)
              Kostenlose örtliche Beratung Datenschutz (Internet)
              Social Computing, personalisierte E-Mails zu Gemeinde-/Kultur-/ Vereinsveranstaltungen, Amtsblatt per E-Mail
              Interaktive Erlebnisse ermöglichen (z. B. Gesellschaftsspiele)
              Gemeinsame Tourenplanung (z. B. zum Fitnesscenter)
              Digitale Veranstaltungsformate, z. B. Hologrammkonzerte in der Festhalle, Filme und virtuelle Kunstausstellungen oder Bühnenbilder im Remigiushaus
              Aber auch: Kostenlose Beratung zu Datenschutz, Datensicherheit, Vermeidung von Online-Suchterkrankungen, Fake-News erkennen, Online-Mobbing
 
 
 
 
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Altbürgermeister Günther Pfadt und Bernd Zimmermann